Pferd im Bachbett eingeklemmt

Am Pfingstmontag, 10. Juni 2019 wurde die Freiwillige Feuerwehr Gainfarn zu einer ungewöhnlichen Tierrettung gerufen: ein Pferd musste aus einem Bachbett befreit werden.

 

 

Das Tier war bei einem Ritt auf einem Güterweg, mit den Hinterhufen auf die Böschung zum angrenzenden Bach geraten, abgerutscht und so unglücklich in das Bachbett gestürzt, dass es aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte.

Dem Einsatzleiter war bewusst, dass die Mittel der FF Gainfarn für dieses Szenario nicht ausreichen, daher musste fremde Hilfe angefordert werden. Vorrangig wurde ein Tierarzt benötigt, der den Umgang mit Pferden beherrscht. Über den Kontakt zu einem Mitglied der Nachbarfeuerwehr Großau konnte rasch eine Tierärztin verständigt werden, die zur Unfallstelle kam und dem Tier eine erste Injektion zur Beruhigung verabreichen konnte. Gemeinsam mit einem Helfer und einer parallel dazu verständigten, zweiten Tierärztin, wurde das Pferd in seiner Lage medizinisch stabilisiert und für die Rettungsaktion vorbereitet.

Über die Bezirksalarmzentrale Baden wurde die FF Weißenbach alarmiert, die einen Hebegurt für Großtierrettungen stationiert hat und für solche Arbeiten ausgebildet ist.

Nach Eintreffen der Weißenbacher Kameraden wurde die Vorgangsweise gemeinsam mit den Tierärztinnen besprochen, um das Tier möglichst schonend aus seiner Lage befreien zu können. Die große Herausforderung war, das Hebegeschirr im engen Bachbett unter den Körper des Tieres zu bekommen; mit der Muskelkraft vieler anwesender Feuerwehrmänner gelang es, das Gerät richtig zu platzieren. Danach wurde das Tier mit dem Kran vorsichtig über die Böschung in das angrenzende Feld gehoben. Nach einer Erholungszeit und weiterer tierärztlicher Betreuung konnte das Pferd schließlich alleine aufstehen.

Da nach Einschätzung der Tierärztin keine gravierenden Verletzungen aufgetreten sind, konnte das Pferd mit seinen Begleiterinnen zurück zum Stall gehen und der Einsatz der Feuerwehren nach etwa drei Stunden beendet werden.

Eingesetzt waren 19 Mann der FF Gainfarn mit RLF, TLF und KDOF,
sowie 8 Mann der FF Weißenbach mit SRF und Begleitfahrzeug.

 

Quelle: © Freiwillige Feuerwehr Gainfarn

Bericht/Foto’s AFKDO

Bericht/Foto’s FF Gainfarn

Übung

Beim Eintreffen am Übungsobjekt bat sich für den Einsatzleiter folgende Situation.

Als Übungsannahme war gegeben dass 2 Bauarbeiter (Elektriker) auf der Baustelle einen Unfall hatten, und das Gebäude nicht über die Eingangstür betreten werden konnte.

Nach Erkundung vom Einsatzleiter wurde als erstes der Strom ausgeschaltet um weitere Gefahrenquellen zu minimieren. Dann wurde mittels Auszugsleiter das Gebäude über ein offenes Fenster betreten. Nach der Erkundung im Inneren des Gebäudes wurden 2 verletzte Personen ausfindig gemacht, einer im Dachgeschoss und einer im Keller. Die Person im Dachgeschoss wurde mittels Korbtrage und Kran übers Fenster am Dachboden gerettet.

 

Die Rettung des Verletzen im Keller gestaltete sich doch etwas schwieriger, da im Keller eine Rauchentwicklung stattgefunden hat.

Auf Anweisung des Einsatzleiters wurde der Keller mittels Druckbelüfter belüftet. Durch die Belüftung wurde im Keller das Feuer neu entfacht. Es wurde sofort ein Atemschutztrupp in den Keller geschickt, um Schlimmeres zu verhindern.

 

Wir danken dem Übungsausarbeitern BM Johannes Hofbauer und OLM Mario Fragner für diese gelungene Übung und der Gemeinde Weissenbach für die zur Verfügungstellung des Übungsobjektes.

Bezirksfeuerwehrkreuzweg 2019

Am Abend des 12. April 2019 lud das Bezirksfeuerwehrkommando und Landesfeuerwehrkurat Pater Stephan Holpfer, wie in den Jahren zuvor zum Feuerwehrkreuzweg nach Weissenbach an der Triesting.

Wieder folgten gut 120 Feuerwehrmitglieder, zahlreiche Funktionäre des Bezirksfeuerwehrkommandos und Vertreter der Politik der Einladung… [Weiter]

 

Bericht/Fotos Daniel Wirth

Abschnittsübung 2019

Im großen Stil übten die Blaulichtorganisationen der Feuerwehren des Abschnittes Pottenstein und des Roten Kreuzes die Zusammenarbeit bei einer gemeinsamen Katastrophenübung.

Am Samstag, den 6. April 2019, fand die vom Abschnittsfeuerwehrkommando Pottenstein ausgearbeitete und organisierte Großübung auf dem Katastrophen-Hilfsübungsplatz Tritolwerk des Österreichischen Bundesheeres in Wiener Neustadt statt. Dieser Übungsplatz bietet realistische Ausgangslagen wie eingestürzte Gebäude, die sich hervorragend zum „Bespielen“ von verschiedensten Katastrophenereignissen eignen.

Annahme war ein Erdbeben der Stärke 6,4 nach Richter. Bei diesem Schadensbild ist im Umkreis des Epizentrums …. [weiter]

Bericht/Fotos Markus Hackl, ASB ÖA